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Der nicht einwilligungsfähige Patient


Einwilligungsunfähigkeit des Patienten darf man dann annehmen, wenn die obengenannten Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Dies ist insbesondere der Fall bei Patienten, die das Bewusstsein verloren haben, bei an Altersverwirrtheit oder sonstiger psychischer Erkrankung Leidenden und bei Kindern unter 14 Jahren.

Eine Behandlung ist hier von ihrer Dringlichkeit abhängig: bei Lebensgefahr muss ohne Zweifel behandelt werden (wie beim bewusstlosen Patienten). Wenn genügend Aufschub möglich ist, muss erst die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters oder Betreuers eingeholt werden.

Ist dies nicht möglich, kann allenfalls die mutmaßliche Einwilligung als Grundlage herangezogen werden.