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Meldepflicht bei Seuchengefahr


Bei durch Erreger verursachten Krankheiten, die unmittelbar oder mittelbar auf den Menschen übertragen werden können (übertragbaren Krankheiten), ist das Infektionsschutzgesetz einschlägig.

Dieses begründet in §6ff IfSG in Fällen von Krankheitsverdacht, Erkrankung oder Tod an bestimmten, in einem zunächst abschließenden Katalog aufgelisteten Krankheiten eine Pflicht zur Meldung an das zuständige Gesundheitsamt.

Wenn eine epidemische Lage dies erfordert, kann die Meldepflicht auch auf andere Krankheiten ausgeweitet werden.

Die Pflicht zur unverzüglichen (spätestens 24 Stunden nach Kenntniserlangung vorzunehmenden) Meldung in schriftlicher, telefonischer oder sonst wie geeigneter Form besteht unter anderem für


Eine Zuwiderhandlung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, §§73ff IfSG.

Wird die zuständige Behörde tätig, sind dem verantwortlichen Mitarbeiter grundsätzlich sämtliche die entdeckte Krankheit betreffende Auskünfte zu erteilen und Zutritt zum entsprechenden Rettungsmittel zu gewähren.