Startseite > Vor dem Einsatz > Das Personal > Straßenverkehrsrechtliche Qualifikation

Straßenverkehrsrechtliche Qualifikation


Lange Zeit in der Staßenverkehrszulassungsordnung geregelt, sind die persönlichen Voraussetzungen für die Teilnahme am Straßenverkehr in der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) aufgeführt. Dort werden Führerscheinklassen den zulässigen Gesamtgewichten der Fahrzeuge zugeteilt.

Die Fahrerlaubnis Klasse B (ehemals Führerscheinklasse 3) berechtigt zum Führen von Fahrzeugen, deren zulässiges Gesamtgewicht 3,5 t nicht überschreitet. Für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht zwischen 3,5 und 7,5 t ist eine Fahrerlaubnis der Klasse C1 erforderlich, welche weitgehend den Voraussetzungen der früheren Führerscheinklasse 2 entspricht.

Daraus ergibt sich, dass nicht jeder Inhaber eines PKW-Führerscheins berechtigt ist, Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t zu führen. Fahrer von Rettungsmitteln über 3,5 t müssen somit mindestens im Besitz der Fahrerlaubnis Klasse C1 sein.

Allerdings hat die Regelung für alle, die ihre Fahrerlaubnis vor dem 01.01.1999 erworben haben, keine Bedeutung. Sie dürfen weiterhin Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 7,5 t führen.