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Verhaltenspflichten


Den Landesrettungsdienstgesetzen sind auch unbedingte Verhaltenspflichten für das Personal zu entnehmen.

  Nahezu überall enthalten sind folgende Regeln:

  1. Absolutes Verbot des Dienstes unter Alkoholeinfluss. Gültig für Einsatz und Dienstbereitschaft ist dies als 0,0 Promille-Grenze zu betrachten.
  2. Absolutes Rauchverbot in Krankenkraftwagen. Dies gilt nicht nur für den Patientenraum, sondern auch für das Führerhaus (gleichgültig, wie gut die Durchreiche verschließbar ist).
  3. Verbot des Dienstantritts, wenn das Personal selbst oder eine mit ihr in häuslicher Gemeinschaft lebende Person an einer übertragbaren Krankheit im Sinne des Infektionsschutzgesetzes erkrankt ist (Ausnahme: ärztlicher Nachweis der konkreten Nichtübertragbarkeit).
  4. Verbot des Dienstantritts für Personal, das an einer die Arbeit behindernden Krankheit leidet.

Ähnliches geht auch aus der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrtunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) hervor. Dort wird ein absolutes Alkoholverbot während Dienst und Dienstbereitschaft ebenso vorgegeben, wie das Verbot, unter Einfluss sonstiger Drogen oder Medikamente, welche die aktive Teilnahme am Straßenverkehr beeinflussen, zu stehen.

Sollte die Einnahme eines Medikamentes notwendig sein, muss die Beeinflussung der Leistungsfähigkeit mit einem Arzt abgeklärt werden.

Verhaltenspflichten ergeben sich häufig auch aus arbeitsvertraglichen Vereinbarungen.