Leitstellendisponent


Die Qualifikation zum Leitstellendisponenten (neudeutsch auch „Leitstellendispatcher“) begründet kein eigenes Berufsbild. Dies ist gemäß einer Empfehlung des Ausschusses „Rettungswesen“ vom 25./26.09.2001 auch bewusst so gewollt.

Je nach Rechtsverhältnis zwischen Leitstellendisponenten und seinem Arbeitgeber ist er Angestellter oder Beamter.

Gemäß der obengenannten Empfehlung sollte er eine berufliche Grundqualifikation (Rettungsassistent) und eine mindestens dreijährige praktische Erfahrung im Bereich Rettungsdienst haben. Gleiches zusätzlich im Bereich Brandschutz. Letztlich regelt der Landesgesetzgeber, welche fachlichen Anforderungen und Erfahrungen ein Leitstellendisponent haben muss.

Im Idealfall ist er Rettungsassistent und hat eine Ausbildung im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst erfahren. Wenn nur eine dieser Voraussetzungen vorliegt, kann unter Umständen auch eine Qualifikation zum Rettungssanitäter oder die Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr genügen. Dies ist dann aber im jeweiligen Landesrecht vorgesehen.

Wenn nach Laufbahnrecht keine Führungsausbildung vorgesehen ist, ist i.d.R. ein Führungslehrgang (Gruppenführer/in oder Fahrzeugführer/in) zu besuchen. Weiter ist i.d.R. die BOS-Sprechfunkberechtigung erforderlich und Fremdsprachenkenntnisse (zumindest in Englisch) sind erwünscht.

Jährlich sind i.d.R. 38 Unterrichtseinheiten Fortbildung zu absolvieren.